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Yoga Nidra

Die Methode des Yoga Nidra stammt von Swami Satyananda Saraswati, der zwölf Jahre bei seinem Guru (Lehrer) Swami Sivananda verbrachte und 1963 die Bihar School of Yoga gründete. Yoga Nidra ist eine systematische Entspannungsmethode für Körper, Geist und Seele, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht.

Viele Menschen glauben zu entspannen, wenn sie sich einfach eine Weile hinlegen oder schlafen. In den meisten Fällen ist das jedoch nicht so. Wenn wir uns zum Schlafen hinlegen, sind meistens noch Spannungen geistiger und emotionaler Art, sowie auch in Form von Muskelanspannungen im Körper vorhanden. Diese nehmen wir mit in die Nacht und wundern uns, warum wir uns am nächsten Morgen nicht wirklich erholt fühlen.

Mit Hilfe von Yoga Nidra ist es möglich, nicht nur Muskelspannungen zu lösen, sondern auch geistig und emotional zu entspannen und so zu einer ganzheitlichen Entspannung zu kommen. In diesem Zustand kann der Körper regenerieren, Gedanken kommen zur Ruhe und der Geist richtet sich nach Innen.

Yoga heißt Vereinigung oder auf einen Punkt ausgerichtet sein. Nidra bedeutet Schlaf. In Yoga Nidra geht es darum, bewusst zu schlafen. Während Yoga Nidra scheinst Du zu schlafen, bleibst jedoch die ganze Zeit achtsam.

Du bewegst Dich während der Übung auf der Schwelle zwischen Wach- und Traumzustand. In diesem Zustand schwingt das Gehirn im Alpha-Wellen-Bereich. Dieser Bereich ist sehr entspannend, regenerativ und heilsam und wird so lange wie möglich aufrecht erhalten.

Die meisten Krankheiten und Leiden des modernen Menschen resultieren aus der übermäßigen Identifikation mit der Außenwelt bzw. mit den Sinnen und den Sinnesobjekten. Durch das Nach-Innen-Wenden der Sinne während Yoga Nidra wird Energie bzw. Prana von den Sinnen abgezogen. Diese Energie steht dann für Regeneration und Heilungsprozesse zur Verfügung.

Dieses Angebot steht als Themenstunde (siehe aktuelle Termine) oder als Kurs (2019) zum Erlernen dieser Entspannungstechnik zur Verfügung.

   Meditation

Die Wirkungen der Meditation sind mittlerweile umfangreich wissenschaftlich und medizinisch bewiesen. Regelmässige Meditation trainiert das Gedächtnis, hilft bei der Konzentration und wirkt als Schutzschild gegen Stress.

Die Meditation ist wie ein Date mit deiner persönlichen Stille zu verstehen, öffnet den Zugang zu deiner inneren Weisheit und deinem Mitgefühl. In diesem Raum kannst du neben der Stille auch ganz viel über dich selbst erfahren.

Meditation ist eine von vielen Kulturen praktizierte Methode um das Bewusstsein zu erweitern, den Geist zu beruhigen und zu sammeln. Die durch Meditation erreichten Bewusstseinzustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich bezeichnet. Einige Beispiele davon sind Stille, Leere oder “frei von Gedanken sein”. Meditation kann dir zu innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, Entspannung, geistiger Kraft und Klarheit verhelfen. Das Meditieren bietet eine Vielfalt an Ausführungsmöglichkeiten: Stille, Atem, Eigenschaft, Tratak, Ausdehnung, Energie, Mantra,...

Meditation = Zustand deiner entspannten Aufmerksamkeit!

Mein Körper ist ein wunderbares Mittel, um mich mit meiner Seele, meinem Geist zu verbinden.

Meditation verleiht uns inneren Frieden. der aus der Stille des Geistes hervorgeht.

Durch Meditation lernst du dich ganz bewusst mit dir selbst und deinen Gedanken auseinanderzusetzen.

Beim Meditieren trainierst du das zum Beispiel, indem du ganz bewusst versuchst, auf deinen Atem zu achten. Während dessen kommen – wie im normalen Alltag auch – immer wieder irgendwelche Gedankenvögel angeflogen und wollen dir etwas zwitschern. Dein Ziel ist es, sie wahrzunehmen und dann wieder davon fliegen zu lassen. Lass sie einfach ihren Gesang trällern und weiterfliegen.

„Gedanken sind wie Vögel des Geistes; einige kommen, andere gehen. Einige setzen sich am Wasser zum Trinken nieder. Hüte dich vor denen, die verweilen.“ (Natalie Wright)

Die Meditation gilt als wirksames Mittel, um innere Kraftreserven gegen Stress zu mobilisieren und Achtsamkeit im täglichen Leben zu lernen. Durch Meditieren übst Du, dich effektiv zu entspannen – und zwar nicht nur während der Meditation, sondern auch während der üblichen Stresssituationen des Alltags.

 

Anleitung für eine Atemmeditation

Die Atemmeditation 

Wenn du eine für dich bequeme Sitzposition gefunden hast, lege deine Hände auf die Oberschenkel und schließe die Augen.
Dann nimm ganz entspannt einige tiefe Atemzüge durch die Nase. Versuche dabei, den Atemrhythmus nicht zu beeinflussen, lass die Ein- und Ausatmung frei fließen.
Beginne deinen Atem zu beobachten. Beobachte, wie die Luft durch die Nase in den Körper strömt, wie sich der Brustkorb weitet und der Bauch hebt.
Nimm wahr, wie sich bei der Ausatmung Bauch und Brustkorb senken und der Atem durch die Nase den Körper wieder verlässt.
Versuche dabei, die Atmung so wenig wie möglich zu beeinflussen. Du wirst merken, wie deine Atmung von selbst immer ruhiger wird. Wenn du dich gestresst fühlst oder besonders tief entspannen möchtest, versuche die Ausatmung etwas zu betonen, sodass sie etwas länger ist als die Einatmung. Beim langsamen, tiefen Ausatmen kann dein Gehirn besonders gut Stress abbauen.
Es gibt keine Vorgabe, wie lange du die Atemmeditation machen sollst. Richte dich nach deinen persönlichen Umständen. Wie lange kannst du dich auf deinen Atem konzentrieren? Wie lange kannst du auf deinem Meditationskissen bequem sitzen? Wenn du gerade erst beginnst, das Meditieren zu erlernen, können 5 Minuten schon genug sein. Mit zunehmender Erfahrung kannst du dann auch länger sitzen und meditieren. 20 bis 30 Minuten haben sich für den Alltag als eine angenehme Dauer erwiesen um von den Effekten der Meditation zu profitieren und trotzdem keinen allzu hohen Zeitaufwand zu haben. Aber auch erfahrene Meditierende können von kurzen Sessions profitieren, zum Beispiel wenn die Zeit knapp ist oder in der Vorbereitung auf eine Situation, in der besondere geistige Klarheit gebraucht wird, wie für eine Prüfung oder einen Auftritt.

Tipp für Anfänger

Achte besonders auf eine bequeme Sitzhaltung! Ein Lotussitz am Boden sieht zwar schön aus, sollte aber nicht das vorrangige Ziel sein.
Auch mit der Dauer der Meditation kannst du frei experimentieren. Schon einige wenige bewusste Atemzüge beeinflussen dein Gehirn positiv.
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